Tanz Brasil natürliche Landschaft Utopie menschlichen Zusammenseins

Mi. 04.06.2014   20:30->HAU Hebbel am Ufer (HAU2), Kreuzberg

Publikumsgespräch zu 'Pindorama' von Lia Rodrigues

In “Pindorama” - der ursprüngliche Name Brasiliens vor der portugiesischen Kolonisation in der Sprache der Tupí – suchen die Tänzer der Companhia de Danças nach einem physischen Äquivalent für die natürliche Landschaft. In Anschluss an die Vorstellung kann diese zusammen mit dem Stadtforscher Stephan Lanz besprochen werden.

1 Eine Plastikplane, Wasser, nackte Körper, Stille.
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Nach der Performance ist das Publikum dazu eingeladen, gemeinsam mit Dr. Stephan Lanz, Stadtforscher, Stadtplaner, Autor und Kurator, der u.a. in Rio de Janeiro studiert hat, das Stück zu diskutieren.

Die Tickets für die Aufführung (16,50-11 Euro) sind an der Theaterkasse erhältlich. Die Teilnahme am Publikumsgespräch ist kostenlos.

Ablauf:

20:00 Aufführung

im Anschluss an die Vorstellung: Publikumsgespräch

Karten-Telefon: 030/ 25 90 04 27
Karten-Online: Karten online bestellen

wann: Mi. 04.06.2014   20:30

wo: HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Hallesches Ufer 32, Kreuzberg, 10963 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort:

das HAU Hebbel am Ufer

Das HAU steht für aktuelle künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Theater, Tanz und Performance. Darüber hinaus sind Musik, bildende Kunst und theoretische Debatten feste Bestandteile des Programms. Als „aufregendstes Theater Deutschlands“ (tip 02/2012) ist das HAU auch im internationalen Rahmen eine der wichtigsten und am weitesten vernetzten Bühnen. Internationale Kooproduktionen und Projekte der Berliner und (inter)nationalen Theater- und Tanzszene werden hier entwickelt und gezeigt. Das Team sucht nach Formen und Sprechweisen, in denen eine sich radikal verändernde Ordnung der gesellschaftlichen und weltpolitischen Verhältnisse einen avancierten künstlerischen Ausdruck erfährt.

www.hebbel-am-ufer.de 

Über das Tanzstück:

'Pindorama'

Eine Plastikplane, Wasser, nackte Körper, Stille. In dieser Produktion verwandeln sich die Wellen der Plane in einen wilden Ozean, in dem sich die Körper wie vakuumverpacktes Geröll verfangen und zum Treibgut werden. “Pindorama” ist in der Sprache der Tupí der ursprüngliche Name Brasiliens vor der portugiesischen Kolonisation. Die elf Tänzer der Companhia de Danças suchen nach einem physischen Äquivalent für die natürliche Landschaft. Mit einfachsten Mitteln finden sie Bilder für eine Utopie menschlichen Zusammenseins. 

Über die Choreografin:

Lia Rodrigues

Lia Rodrigues aus Rio de Janeiro gilt heute als zentrale Figur des zeitgenössischen Tanzes in Brasilien. Mit ihrer Entscheidung, das Probenzentrum ihrer Kompanie in die Maré, eine der Favelas Rio de Janeiros, zu verlegen, bezog sie politisch und sozial Position. Nach “Pororoca” (2009) und “Piracema” (2010) komplettiert „Pindorama“ Rodrigues’ Trilogie über Wasser, Gemeinschaften und Brasilien. “Pororoca” steht für die großen Mündungswellen des Amazonas, “Piracema” für das gegen den Strom Schwimmen. In “Pindorama” teilen sich Publikum und Tänzer einen Raum, der sich konstant verändert. Es entsteht große Nähe. 

www.liarodrigues.com 

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