immersive Theaterperformance + Gespräch Sitcom Dauerperformance Reality-Fernsehen begehbare Installation

So. 15.05.2016   19:00->Theater im Kino (Süd), Friedrichshain

Publikumsgespräch zu 'Die Paulsens II'

Eine 5-tägige immersive Dauerperformance: ab dem 11. Mai begleitet das Publikum die fiktiven Familie Paulsen bei abendlichen Sitcom-Aufnahmen. Die Performance beleuchtet den Missbrauch von realitätsnahen Fernsehformaten und die (Selbst-) Prostitution einer Familie, die die eigenen prekären Lebensverhältnisse verlassen will. Zum Schluss kann über diese außergewöhnliche Erfahrung mit den Beteiligten diskutiert werden.

1 Titelbild von der ersten Auflage des immersiven Theaterformats "Die Paulsens": v.l.: Dieter Paulsen-Schulz (Paul Marwitz), Jörg Paulsen (Ernst Strich), Jenny Paulsen (Kike Fenz), Stefan Paulsen (Christopher Ramm), Daniela Paulsen (Knife Knightbusch), Tristan Paulsen (Richard Haufe-Ahmels)2 Susanna Quandt, Theaterpädagogin
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Die 5-tägige Dauerperformance "Die Paulsens II" bietet ZuschauerInnen die Möglichkeit im installativ-immersiven Raum zu bewegen und in Kontakt zu den skurrilen Figuren zu treten. Das Theaterkollektiv Girl to Guerilla stellt sich im Anschluss an die Performance den Fragen und der Diskussion mit dem Publikum.

Die Tickets (7/12€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme am Publikumsgespräch können Sie direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de. Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung.

Ablauf:

ab 19:00 Performance
im Anschluss an die Vorstellung: Gespräch
Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

wann: So. 15.05.2016   19:00

wo: Theater im Kino (Süd)
Boxhagener Strasse 18, 2. Hinterhof/ 3. Etage , Friedrichshain, 10245 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort:

das Theater im Kino

Das Theater im Kino Süd in der Boxhagener Straße wird seit 1998 bespielt und ist neben dem TiK Nord der größere der beiden Spielstätten des tik-Theater im Kino. Das TiK versteht sich als ein Verein mit dem Schwerpunkt Theater, jedoch auch als Verein im Kiez: hier in Berlin-Friedrichshain, wo das TIK vor über 50 Jahren in einem ehemaligen "Flohkino" gegründet wurde, daher der Name "Theater im Kino". Viele der ehemaligen jugendlichen Darsteller sind inzwischen an großen Theatern engagiert oder besuch(t)en staatliche Schauspielschulen ... Eine "Talentschmiede" - das soll und wird das TIK auch bleiben. Der Theater im Kino e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel setzt, seine Spielstätten zu künstlerischen Zentren des Berliner Stadtbezirks Friedrichshain/Kreuzberg zu gestalten.

www.theater-im.kino.de 

Über das Stück:

Die Paulsens II

Ein Jahr, nachdem sie aus ihrer Bleibe im Wedding rausgeworfen wurden, scheint es mit Familie Paulsen nun endlich bergauf zu gehen. In einem Friedrichshainer Hinterhofstudio ist die Familie eingezogen und darf dort leben. Der Haken: Die Paulsens müssen eine Sitcom produzieren, eine Folge pro Tag, das ist der Deal. Girl to Guerilla setzt die immersive Theaterperformance aus dem Jahr 2015 fort, größer, härter, gnadenloser. Im Zentrum der begehbaren Installation steht die stereotype „Unterschichtsfamilie“ Paulsen. Geködert mit der Aussicht auf Anerkennung und finanzielle Sicherheit, sieht sie sich mit Vertretern der Medienwelt konfrontiert, deren massentaugliches Bild der deutschen „Assi-Familie“ schnell mit der Realität einer prekär lebenden Familie kollidiert. Vom 11.-15.05.2015 kann das Publikum live und mittendrin dabei sein, als Teil der Performance und bei den abendlichen Sitcom-Aufnahmen. Das TiK Süd wird zum dubiosen Fernsehstudio und Girl to Guerilla abermals zur Familie Paulsen.

Über die Mitwirkenden:

Girl to Guerilla

Girl to Guerilla ist ein Theaterkollektiv, das zu großen Teilen aus Studierenden der Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin besteht. Dadurch entsteht eine starke Verknüpfung von Theorie und Praxis, aktuelle Themen und Diskurse werden auf die Bühne gestellt und dort reflektiert. Die verwendeten Texte stammen zumeist aus eigener Feder und werden kollektiv inszeniert. So blickt das Theaterkollektiv seit seiner Gründung 2011 schon auf eine Vielzahl von Theaterproduktionen zurück. Neben den Stücken, die entstanden sind, gelangen auch immer wieder Formen von Performance, Lesung, Konzert und allerhand Mischformen auf die Bühne. 

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