Theater + Gespräch Migration Balkan basierend auf Interviews

Fr. 23.01.2015   20:00->Acker Stadt Palast, Mitte

Künstlergespräch zu ‚Don't forget to go home’

Die Geschichte von Militsa und Jovan, zwei jugoslawischen Einwanderern, wird sicher ein spannendes Gespräch über die heutige Situation von Einwanderern in Deutschland auslösen. (in griechischer Sprache, mit dt. Übertiteln)

1 Immer fand ich den Namen falsch, den man uns gab: Emigranten. Daß heißt doch Auswanderer. (Bertold Brecht)
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Die Aufführung ist, obwohl sie sich vor allem mit dem Balkan beschäftigt, trotzdem direkt auf die heutige Situation Deutschlands bezogen: Täglich kommen Einwanderer aus Europa und dem Rest der Welt in Deutschland an, denen ein neues "Amerika" mit Chancen, wirtschaftlicher Entwicklung und Bewegungsfreiheit versprochen wurde. Werden diese Versprechen gehalten? Darüber möchten die KünstlerInnen gerne im Anschluss an die Vorstellung weiter diskutieren, sowie über die Entstehung des Stücks berichten, welches auf Interviews mit Menschen aus verschiedenen Balkan-Staaten basiert, die nach Deutschland eingewandert sind.

Die Tickets (8/10€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme am Künstlergespräch können Sie nun auch direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.
Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung. 

Ablauf:
20:00 Vorstellung (ca. 75 Min)
im Anschluss an die Vorstellung: Künstlergespräch
Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da. 

Karten-Telefon: 030/ 44 10 00 9
Karten per E-Mail: karten(at)ackerstadtpalast.de

wann: Fr. 23.01.2015   20:00

wo: Acker Stadt Palast
Ackerstr. 169/170, Mitte, 10115 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort:

Acker Stadt Palast

Der Acker Stadt Palast ist ein Ort, in dem etablierte Künstler und Newcomer sich begegnen, um zu experimentieren und zeitgenössische Diskurse zu reflektieren.Der Fokus, der erst 2012 gegründeten Spielstätte im Schokoladen in Mitte, liegt auf der Verbindung von zeitgenössischem Tanz und Neuer Musik. Der Acker Stadt Palast bietet der freien Szene neuartige Schnittstellen zwischen diesen Kunstformen. Darüber hinaus ist der Acker Stadt Palast neugierig auf die verschiedensten ästhetischen Formen des Tanzes und des Theaters.

www.ackerstadtpalast.de   

Über das Stück:

Don’t forget t go home

Die Aufführung basiert auf der in fast allen Balkanländern bekannten Ballade des toten Bruders, transportiert ins Jugoslawien des Jahres 1992, also kurz vor seiner Auflösung. Militsa flieht mit Hilfe ihres Bruders Jovan – trotz der Einwände der Mutter – mit einem Fahrrad nach Griechenland. Ein wenig später wandert auch Jovan aus - nach Deutschland. Dort kämpft er ums Überleben, während Militsa in Griechenland, in einer Zeit der Entwicklung und des wirtschaftlichen Wohlstands lebt. Dennoch ist auch für Militsa ihre neue Heimat nicht das Gelobte Land, dass sie sich vorstellte: 20 Jahre nach ihrer Ankunft arbeitet sie in einer Provinz-Disko. Jovan ist in Deutschland geblieben und arbeitet in einer Fabrik in der Nähe von Berlin. Ein Unglück bringt sie zurück zu Hause, wo die Vergangenheit sie einholt und die als Kinder füreinander geschaffenen Welten über ihnen zusammenbrechen.

Über die Mitwirkenden:

Kolektiva Balkana

Kolektiva Balkana G.b.R ist ein 2013 in Berlin gegründetes Künstler-Kollektiv bestehend aus Ermina Apostolaki, Panos Ydraios und Dimitra Mitsaki aka Fish Lily. Kolektiva Balkana experimentiert mit verschiedenen Kunstformen, von Filmen und Performances zu Installationen und Workshops. Bereits über drei Jahre vor der Gründung von Kolektiva Balkana hat die Gruppe gemeinsam mit anderen Künstlergruppen an verschiedenen Projekten zusammen gearbeitet. 
*Anmerkungen zur Aufführung: Anlässlich  der Aufführung wurden Interviews mit Balkanische Migranten in Deutschland, in Griechenland und in andere Balkanländer, welche ihre Erfahrungen seit 1992 bis heute teilen. 

http://kolektivabalkana.com  

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