Performance + Gespräch „andersrum“ Lebensmüdigkeit vs. Lebenslust Paulo Coelho

So. 05.07.2015   20:00->Theater im Kino (Süd), Friedrichshain

'Im Auge des Betrachters', eine neue Reihe von Marie Golüke nach 'Die Längste Nacht’

Die neue Theaterscoutings-Reihe 'Im Auge des Betrachters' lädt das Publikum dazu ein, nach der Vorstellung den KünstlerInnen anonym Eindrücke, Meinungen und Fragen mitzuteilen – die Künstler und wir sind gespannt und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

1 Ein einfacher Plan: Sie will ihr Leben beenden.2 Marie Golüke, Performerin, Theatermacherin, Theaterscout
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„The Viewer`s view“ oder „Im Auge des Betrachters“ – Eine neue Theaterscoutings Reihe von Marie Golüke. Davon ausgehend, dass es beim Theater nicht nur um das „Verstehen“, sondern auch um die Wahrnehmung geht, interessieren wir uns für einen Austausch von verschiedenen individuellen Blickwinkeln auf das Gesehene. Wir bieten Ihnen an, den Spieß einmal umzudrehen: Sie, die ZuschauerInnen, können den KünstlerInnen Ihre Gedanken und Meinungen mitteilen - und zwar anonym, um den freien Ausdruck zu fördern. Durch den „Rollentausch“ und die Anonymität erhält das Publikum die Möglichkeit, seine Gedanken frei zu entfalten und sie den Künstlerinnen und Künstlern mitzuteilen. Diese können Ihre Gedanken auf Karteikarten mit nach Hause nehmen und so mit ihnen weiterarbeiten.

Die Tickets (4-7 €) inkl. der kostenlosen Teilnahme am Gespräch können Sie nun auch direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de. Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung. 

Ablauf: 
20:00 Vorstellung
im Anschluss Gesprächsrunde 'Im Auge des Betrachters'
Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da. 

wann: So. 05.07.2015   20:00

wo: Theater im Kino (Süd)
Boxhagener Strasse 18, 2. Hinterhof/ 3. Etage , Friedrichshain, 10245 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort:

Theater im Kino

"Drei Dinge gehen nicht ein bisschen. Man kann nicht ein bisschen schwanger sein, nicht ein bisschen tot sein, nicht ein bisschen Theater machen." ... sagte einmal Hella Len, Gründerin und langjährige künstlerische Leiterin des TIK . Bis heute ist es gar nicht so einfach, nur Gast zu sein, wenn man gern wieder die Spielstätten betreten möchte und das TIK wird gern besucht. Wir verstehen uns als ein Verein mit dem Schwerpunkt Theater, jedoch auch als Verein im Kiez: hier in Berlin-Friedrichshain, wo das TIK vor über 50 Jahren in einem ehemaligen "Flohkino" gegründet wurde, daher der Name "Theater im Kino". Viele unserer ehemaligen jugendlichen Darsteller sind inzwischen an grossen Theatern engagiert oder besuch(t)en staatliche Schauspielschulen ... Eine "Talentschmiede" - das soll und wird das TIK auch bleiben. 

www.theater-im-kino.de  

Über das Stück:

Die längste Nacht

Ein einfacher Plan: Sie will ihr Leben beenden. Ausbrechen aus der ermüdenden Routine ihres Lebens. Ausbrechen. Ein einfacher Plan: misslang. Sieben Tage ist sie gezwungen, auf ihren Tod zu warten. Inmitten einer Anstalt voller für sie verrückter Menschen entdeckt sie ihren Lebenswillen wieder und bricht aus der Routine aus. Aus der Routine aus. Routine. Aus. Ein einfacher Plan: In einem sechsmonatigen Produktionsprozess widmeten sich drei junge Laiendarstellerinnen zunächst dem vermeintlichen Dualismus von Verrücktheit und Normalität, Lebenswille und Lebensverdruss, Macht und Ohnmacht, ehe unter theaterpädagogischer Regie und zusammen mit einem weiteren ambitionierten Darsteller die Inszenierung nach Motiven des brasilianischen Autoren Paulo Coelho erarbeitet wurde.

Über den Autor:

Paul Marwitz nach Paulo Coelho

Die Spielfassung erarbeitete der Schauspieldramaturg, Paul Marwitz, (* 1989 in Finsterwalde) nach den Motiven des brasilianischen Schriftstellers und Bestsellerautors Paulo Coelho (* 24. August 1947 in Rio de Janeiro), der in portugiesischer Sprache schreibt. Neben seinen literarischen Erfolgen ist Coelho durch seine Erlebnisse mit der Psychiatrie und der Militärdiktatur im damaligen Brasilien sowie durch seine spirituelle Suche und Entwicklung bekannt, die Drogenkonsum ebenso beinhaltete wie Experimente mit Schwarzer Magie. Heute engagiert sich Coelho politisch und sozial. (Quelle: Wikipedia)

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