Theater + Einführung Victor Hugo Stigmatisierung

Fr. 20.11.2015   18:00->Theater RambaZamba in der Kulturbrauerei, Prenzlauer Berg

Einführung zu 'Die Elenden'

"Die Elenden" nach Victor Hugo steht brandneu auf dem Spielplan des Theater RambaZamba! Vor Beginn dieser erst zweiten Vorstellung lädt das Theater zum Einführungsgespräch ein.

1 Der monumentale Roman Victor Hugos in einer Bühnenfassung des RambaZamba-Ensembles2 Patrizia Carlucci, Projektleitung Jugend als Elternzeitvertretung, Theater RambaZamba3 Lisanne Grotz, Assistenz Branchentreff und Theaterscoutings
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Vor der Vorstellung bietet Patrizia Carlucci (Projektleitung Jugend) eine Einführung zur Inszenierung von "Die Elenden" an. Hierbei können die Zuschauer Informationen über den Probenprozess und die Inszenierung erhalten, aber auch Grundsätzliches über die Arbeitsweise des Theater RambaZamba und seine Geschichte erfahren.

Die Tickets (8/16€) für die Vorstellung inkl. der kostenlosen Teilnahme an der Einführung können Sie nun auch direkt über Theaterscoutings reservieren! Schreiben Sie einfach (bis einen Tag vor der Vorstellung) eine Email mit der gewünschten Anzahl an Tickets an reservierung(at)theaterscoutings-berlin.de.
Natürlich sind auch spontane BesucherInnen herzlich willkommen, allerdings ohne Kartengarantie für die Vorstellung. 

Ablauf:

18:00 Einführung 
19:00 Vorstellung
Fragen? Die Personen mit den pinken Theaterscoutings-Buttons sind vor Ort für Sie da.

Karten-Telefon: 030/ 44 04 90 44
Karten per E-Mail: info(at)theater-rambazamba.org

wann: Fr. 20.11.2015   18:00

wo: Theater RambaZamba in der Kulturbrauerei
Schönhauser Allee 36 – 39, Eingang in die Kulturbrauerei: Knaackstr. 97 oder Sredzkistr. 1, Prenzlauer Berg, 10435 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort:

Das Theater RambaZamba

Das Theater RambaZamba liegt mitten im Herzen Berlins in der Kulturbrauerei und wurde 1991 von Gisela Höhne und ihrem Lebenspartner gegründet. Laut Presse ist es das „wichtigste integrative Theater Deutschlands, bei dem Behinderung als Stärke zu erleben ist“. Ziel des Theaters RambaZamba und des gleichnamigen Vereins ist es, dass Menschen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen ihr künstlerisches Potential auf vielfältige und selbstbestimmte Weise ausschöpfen können. Daher findet sich im Haus auch Platz für andere Künste: Interessierte Menschen mit Behinderungen können sich in den Bereichen Malerei, Keramik, Fotografie und in experimentellen Klangerfahrungen ausprobieren, auch ein Theaterkurs für Kinder ist im Angebot.

www.theater-rambazamba.org  

Über das Stück:

„Die Elenden“ nach Victor Hugo

Der Häftling Jean Valjean wird nach 19-jähriger Haft entlassen. Er erhält einen gelben Pass, der ihn fortan zwar als Mitglied der Gesellschaft auszeichnet, zugleich aber, seiner besonderen Farbe wegen, daran hindern wird, wirklich akzeptierter Teil dieser Gesellschaft sein zu können, einen Pass, der ihn für alle Zeit stigmatisieren wird.Niemand glaubt, ein ehemaliger Sträfling könne sich ändern. Fast niemand. Der monumentale Roman Victor Hugos in einer Bühnenfassung des RambaZamba-Ensembles das sich diesen Stoff, wie üblich, ganz zu eigen macht, mit sich füllt, der eigenen Sprache, seinen normlosen Körpern, seiner Würde, seinem Stolz und seinem Humor.

Über die Mitwirkenden:

Das Ensemble des Theater RambaZamba

Das Ensemble des Theater RambaZamba besteht aus 35 Menschen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen, die seit 2008 vollberuflich als Schauspieler arbeiten. Die RambaZamba Schauspieler arbeiten an fünf Tagen in der Woche in den Bereichen szenisches Spiel, Rhythmus- und Körperarbeit, Sprech- und Stimmtraining. Zahlreiche Schauspieler sind seit der Gründung des Theaters dabei und brachten über 30 Inszenierungen zur Aufführung. Das Ensemble wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. 1996 mit dem Förderpreis der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg, 1999 mit dem Sonderpreis beim 4. Festival Politik im freien Theater in Stuttgart, sowie 2004 mit dem Internationalen Kulturpreis der BZ. Nele Winkler (seit 1996 Schauspielerin am Theater RambaZamba) erhielt 2012 den Förderpreis der Lessing-Akademie durch Claus Peymann. 

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