Theater Identitätsfrage Heimat Drogen Macht Gewalt

Fr. 05.09.2014   19:00->Heimathafen Neukölln , Neukölln

Einführung und Publikumsgespräch zu ARABBOY – Das kurze Leben des Rashid A.

Der erste Teil der Neukölln-Trilogie erzählt die Geschichte Rashids. Er ist Sohn eines libanesischen Kurden und einer Palästinenserin, der sich weder als Deutscher, noch als Libanese oder Palästinenser fühlt. Dieser Abend bietet die Möglichkeit einer persönlichen Begegnung mit der Regisseurin Nicole Oder, der Autorin Güner Yasemin Balci und den Schauspielern.

1 Rashid A., Sohn eines libanesischen Kurden und einer Palästinenserin, ist in Neukölln geboren und aufgewachsen.2 Nicole Oder, Mitglied der künstlerischen Leitung und Regisseurin, Heimathafen Neukölln
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Die Regisseurin Nicole Oder stellt die Arbeit des Heimathafen Neukölln vor und gibt zusammen mit der Autorin Güner Yasemin Balci einen Einblick in die Entstehung von Stück und Romanvorlage. Im Anschluss an die Vorstellung gibt es ein Publikumsgespräch mit Schauspielern, Regisseurin und Autorin.

AUSVERKAUFT!

Die Tickets für die Aufführung (10/15E) sind an der Theaterkasse erhältlich. Die Teilnahme an der Einführung und das Publikumsgespräch sind kostenlos. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter anmeldung(at)theaterscoutings-berlin.de (für Kurzentschlossene ist die Anmeldung nicht unbedingt erforderlich). 

Ablauf:
19:00 Einführung im Foyer
19:30 Stückbeginn
21:00 Publikumsgespräch

Karten-Telefon: 030/ 56 82 13 33
Karten per E-Mail: karten(at)heimathafen-neukoelln.de

wann: Fr. 05.09.2014   19:00

wo: Heimathafen Neukölln
Karl-Marx-Straße 141, Neukölln, 12043 Berlin (Auf Stadtplan zeigen.)

Über den Veranstaltungsort:

der Heimathafen Neukölln

Der Heimathafen Neukölln steht seit 2009 für neues Volkstheater aus Berlin. Mit einem vielfältigen Programm aus Schauspielproduktionen, Musiktheater, Konzerten, Lesungen und neuen Show-Formaten hat der Heimathafen dem vielschichtigen Bezirk Neukölln eine Stimme verliehen - geprägt von einem Crossover an Stilen, Genres und Kulturen. Neukölln und die Neuköllner stehen dabei im Mittelpunkt der Eigenproduktionen. Die Neuköllner Vergangenheit als Arbeiterbezirk und verruchtes Vergnügungsviertel findet seinen Ausdruck in Altberliner Volksstücken und rotzigen Revuen.

www.heimathafen-neukoelln.de 

Über das Theaterstück:

ARABBOY – Das kurze Leben des Rashid A.

Neukölln-Trilogie erster Teil - nach dem Roman von Güner Yasemin Balci
Rashid A., Sohn eines libanesischen Kurden und einer Palästinenserin, ist in Neukölln geboren und aufgewachsen. Doch er fühlt sich nicht als Deutscher, nicht als Libanese, nicht als Palästinenser. Er ist Arabboy, so nennt er sich in den Chatrooms, in denen er selbst gedrehte Gewaltvideos verbreitet. Rashids Welt wird bestimmt vom Gesetz der Straße und in dieser Welt schwingt er sich auf zum Kiezkönig des Rollbergviertels. Er begibt sich in einen Rausch von Drogen, Macht und Gewalt, bis er schließlich strauchelt und von der Polizei gefasst wird. Im Gefängnis wartet er auf seine Abschiebung aus Deutschland, dem verhassten Land, das dennoch die einzige Heimat ist, die er je gekannt hat.

Über die Regisseurin:

Nicole Oder

1978 in Nürnberg geboren, studierte Politik-, Theaterwissenschaft und Französisch in Erlangen und Paris. Anschließend arbeitete sie zwei Jahre bei der Kommunikationsagentur Pleon. 2006 leitete sie ein Theaterprojekt in einem indischen Stammesdorf bei Kalkutta, arbeitete mit der Obdachlosentheatergruppe Ratten 07 und lernte 2007 die Theatermacherinnen des Heimathafen Neukölln kennen. Dort ist sie seit 2008 Mitglied der künstlerischen Leitung und Regisseurin, u.a. für die Neukölln-Trilogie. Nicole Oder erhielt 2011 eine Nennung als beste Nachwuchskünstlerin im Jahrbuch der Theater heute. Mit „ArabQueen“ gewann sie beim Festival „radikal jung“ am Münchner Volkstheater den Publikumspreis. 

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